„Kaboom“ nennt sich das neue Budget-Hotel im Stadtzentrum von Maastricht und lockt junge, unternehmungslustige Reisende mit preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten in die niederländische Stadt. Dass günstige Zimmer aber keinen Abstrich in Sachen Design bedeuten, das beweist Innenarchitekt Roger Haan vom Büro Interalter: Zimmer und öffentliche Bereiche des Hotels sind aufwendig wie auch ungewöhnlich gestaltet und mit hochwertigen Materialien ausgestattet. Für den Empfangsbereich entschied sich der Architekt für Fliesen aus der Linie „Scenes“ von Mosa Tiles, die den Boden und die Wände besonders edel wirken lassen.
Changierende Farbnuancen von Sandbeige bis Erdbraun verleihen der Keramik eine lebendige Oberflächenstruktur und kreieren eine warme und einladende Atmosphäre – ideal um Reisende willkommen zu heißen. Zudem sind die unglasierten, großformatigen Fliesen besonders kratzfest wie auch unempfindlich und halten so der Dauerbelastung durch Gäste und Rollkoffer mühelos stand. Mit viel Liebe zum Detail stattete Haan die 63 Zimmer aus: Strahlend weiße Flächen und funktionales Interieur werden mit einer ungewöhnlichen Tapete kombiniert, die mit kleinen Piktogrammen versehen ist und bekannte Gebäude und Produkte der Stadt zeigt.
Im Bad zieren kleinformatige, diagonal verlegte Fliesen aus der Kollektion „Mosa Colors“ die Wände und erinnern, in Kombination mit rundem Spiegel und filigranen Badarmaturen, an europäische Kachelbäder des späten 19. Jahrhunderts. Quadratische Bodenfliesen aus der Linie „Mosa Global“ komplettieren den Duschraum. Bewusst wählte Haan einen Fliesenhersteller aus der Region, in der die Keramikindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig ist. Das ortsansässige Traditionsunternehmen Royal Mosa besteht bereits seit 130 Jahren und bietet Architekten einen umfangreichen Service – von der Beratung und Planung bis hin zur Umsetzung des Projektes ist Mosa ein Partner für Architekten: „Ich wollte unbedingt Mosa-Fiesen haben, weil Mosa einfach zu Maastricht gehört und ein Maastrichter Kulturerbe ist. Außerdem wertet eine Marke wie Mosa das Hotel ‚Kaboom‘ auf“, erklärt der Innenarchitekt. (sb)